Mein Trainingscomputer - Garmin GPS Forerunner 305
17. Juni 2011Da ich schon mehrere Jahre über ein GPS Gerät spekuliere, bin ich letzten Dezember zu dem Entschluss gekommen mir den Garmin Forerunner 305 zukaufen. Da ich eigentlich eher vom Radfahren her komme, war daher die ganze Zeit eher der Garmin Edge 305 Thema, aber jetzt hab ich mich doch für den Forerunner 305 entschieden, weil ich ihn für beide Sportarten nutzen kann. Natürlich wurde ich nicht vom Garmin GPS Forerunner 305 im Stich gelassen, super Gerät.
Preis-Leistung ist eindeutig ok. Man bekommt mit dem Forerunner 305 eindeutig eine tolle Pulsuhr, die statistische Daten wie Puls, Wegstrecke, Geschwindigkeit, Höhe, und vieles mehr genial aufzeichnet und am PC auswertbar macht. Ich als Statistikfreak, der über jeden Kilometer sowohl beim Rad als auch jetzt beim Laufen wissen will, wie hoch, wie schnell, wie weit, werde da einfach super bedient. Eigentlich ist es für viele diesbezgl. als Spielkram einzustufen, ich hingegeben finde es super.
Neben den bereits vorhanden Trainingsplänen kann man sich auch selbst eigene Trainingspläne auf der Uhr speichern. So mache ich z.B. gelegentlich Intervalltrainings, diese beinhaltet häufige Gehphasen. Das lässt sich super zusammenstellen. Zu Beginn fängt man mit einer 5 Minuten Laufphase an, es ist hierbei darauf zu achten das der Puls nicht höher als 140 steigt. Dann eine einminütige Gehphase, dann wieder eine 5-minütige Laufphase mit Maximalpuls von 150 und so geht das immer weiter. Ob man noch im “grünen” Bereich trainiert kann man feststellen wenn man sich die möglichen Grenzwerte in der Uhr sichert, diese gibt einen dann Signal falls der Puls zu hoch ist etc.. So kann man z.B. auch angeben, dass man in einem festgelegten Lauftempo laufen möchte. Falls man dann zu schnell oder zu langsam wird…..wird die Forerunner 305 es feststellen und signalisiert “da stimmt was nicht”.
Außerdem kann man einstellen sollte man z.b. mal gegen sich selber laufen möchte, wird die Strecke/Runde vom Vortag gespeichert (die Zeit die man gebraucht hat) und man kann gegen sich antreten.
Wenn ich aber jetzt die komplette Uhr beschreiben soll könnte ich ein halbes Buch damit füllen.
Kritik kann ich fast keine äußern. Zumindest keine Kritik, die die Forerunner 305 schlecht dastehen lassen würde.
Nachdem einschalten dauert es ein paar Minuten bis die Uhr Empfang hat aber hey, das Navi aus meinem Auto benötigt die in etwa die gleich Zeit. Im Winter ist dies ein wenig unangenehm aber diese Zeit kann man auch zum aufwärmen/dehnen nutzen.
Was absolut nicht Akzeptabel ist, ist die mitgelieferte Software von Garmin, man braucht sich gar nicht erst die Mühe machen diese zu installieren, da gibst besseres. Insbesondere die Streckenansicht hat mit einer heute üblichen Landkarte wenig gemeinsam, da diese nur sehr, sehr grob ist. Vor kurzem bin ich an der Mosel gelaufen,dort war ein Bogen, ich war von der Auswertung richtig enttäuscht, dieser Bogen wurde aus drei Strichen angezeigt, einer nach links, nach rechts und nach unten. Zu meinen Gunsten gibt es eine bessere Software (Google:”SportTracks”), die es im Internet zu haben gibt, mit dieser Software trainiere ich seit geraumer Zeit. Garmin hat sich mit der hauseigenen Software wirklich keine Freunde gemacht.